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Einsatzmöglichkeiten der Medienverbünde im Literaturunterricht der Grundschule


Einsatzmöglichkeiten der Medienverbünde im Literaturunterricht der Grundschule

Am Beispiel des Medienverbundes "Superflashboy" von Salah Naoura unter Berücksichtigung der sechs Dimensionen der Medienerziehung
1. Auflage

von: Lidija Filipovic

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 24.02.2021
ISBN/EAN: 9783346352088
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 21

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Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Kinderliteratur im Medienverbund, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit soll der zentralen Fragestellung nachgegangen werden, wie Medien und insbesondere Medienverbünde für das literarische Lernen im Deutschunterricht der Grundschule genutzt werden können, um einen kompetenten Umgang mit Medien zu schulen. Neben der Klärung von grundlegenden Begrifflichkeiten wird im weiteren Verlauf der exemplarische Medienverbund Superflashboy vom erfolgreichen zeitgenössischen Kinderbuchautor Salah Naoura hinzugezogen. Da hierzu zum einen der Kinderroman und zum anderen das Kinderhörspiel existieren, wird insbesondere das Medium Hörspiel fokussiert betrachtet. Neben einer literatur- und medienwissenschaftlichen Analyse dieses Medienverbunds werden im weiteren Verlauf auch didaktische Einsatzmöglichkeiten diesbezüglich thematisiert, die sich an den von Gapski zusammengestellten Dimensionen der Medienerziehung orientieren.

In der heutigen Gesellschaft gewinnen die Medien zunehmend an Bedeutung, denn „[s]ie sind Gegenstand und Träger von Bildungsprozessen, Produkt- und Prozesstechnologien der Medienwirtschaft, Konsum- und Kulturgut sowie Kommunikationskanäle politischer Prozesse in unserer Gesellschaft“ (Gapski 2006). Insbesondere die Alltagswelt der Kinder und Jugendlichen hat sich unter den medialen Einflüssen stark verändert. Aus diesem Grund stellen Medien einen bedeutsamen Faktor der kulturellen Sozialisation dar, die sich als „eine aktive Auseinandersetzung des Individuums mit seiner sozialen und dinglichen Umwelt“ (Süss/Lampert/Trültzsch-Wijnen 2018) beschreiben lässt. Diese zunehmenden Veränderungen machen es demnach erforderlich, eine Medienpädagogik anzustreben und als festen Bestandteil des Bildungsauftrags anzusehen, um die Schüler_innen zu einem kompetenten Umgang medialer Angebote zu befähigen.
Obwohl die alltägliche Präsenz der Medien eine Thematisierung im Unterricht erforderlich macht und auch einen didaktischen Mehrwert leisten kann, zeigen zahlreiche Studien, dass digitale Medien insbesondere im Deutschunterricht „immer noch eine eher untergeordnete Rolle“ (Frederking/Albrecht 2016) spielen und das Buch nach wie vor einen beachtlichen Stellenwert im Schulalltag und insbesondere im Literaturunterricht einnimmt.