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Escape to Life


Escape to Life

Deutsche Kultur im Exil
1. Auflage

von: Erika Mann, Klaus Mann, Heribert Hoven

4,99 €

Verlag: Rowohlt Digitalbuch
Format: EPUB
Veröffentl.: 21.05.2019
ISBN/EAN: 9783644002609
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 420

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

"Escape to Life" ist ein Who´s Who der deutschen Kultur im Exil. Erika und Klaus Mann porträtieren die wichtigsten Persönlichkeiten der von Hitler in die Emigration getriebenen geistigen Elite Deutschlands. Kaum ein bedeutender Name fehlt in der hier aufgeführten Allianz gegen den Faschismus. Von Albert Einstein bis Bertolt Brecht, von Carl Zuckmayer bis George Grosz reicht die Liste der Künstler und Wissenschaftler, die in sehr persönlich gehaltenen Essays vorgestellt werden. Als das Buch 1939 erstmals erschien, sollte es den amerikanischen Lesern ein Bild geben von Vielfalt und Reichtum der deutschen Kultur im Exil. Heute ist es ein einzigartiges Dokument: die umfassendste, farbigste Darstellung des "Anderen Deutschland", die während der Zeit des Dritten Reiches geschrieben wurde.
<b>Erika Mann</b><p>wurde am 9. November 1905 in M&uuml;nchen geboren. Sie arbeitete zun&auml;chst als Schauspielerin und Journalistin. Anfang 1933 gr&uuml;ndete sie in M&uuml;nchen das Kabarett "Die Pfefferm&uuml;hle"; wenige Wochen sp&auml;ter ging sie mit der gesamten Truppe ins Exil. Ab 1936 lebte sie &uuml;berwiegend in den USA, als Vortragsrednerin und Publizistin. W&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs wirkte sie unter anderem an den Deutschland-Programmen der BBC mit und war Kriegsberichtserstatterin f&uuml;r die Alliierten. 1952 kehrte sie mit den Eltern zur&uuml;ck nach Europa. Am 27. August 1969 starb sie in Z&uuml;rich.</p><br /><b>Klaus Mann</b><p>Geboren am 18.11.1906 in M&uuml;nchen als &auml;ltester Sohn Thomas und Katja Manns. Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gr&uuml;ndung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gr&uuml;ndgens, 1929 unternahm er eine Weltreise &laquo;rundherum&raquo;. In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Z&uuml;rich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften &laquo;Die Sammlung&raquo; (1933-35) und &laquo;Decision&raquo; (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zur&uuml;ck. <br /><br />1949 beging er aus pers&ouml;nlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erf&uuml;llten Essay <em>Die Heimsuchung des europ&auml;ischen Geistes</em> noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich fr&uuml;h vom Daseinsgef&uuml;hl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der &laquo;Jungen&raquo; in der stilistisch fr&uuml;hreifen <em>Kindernovelle</em> und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigj&auml;hrigen <em>Kind dieser Zeit</em> dar. Seine bedeutendsten&nbsp;Romane schrieb Mann im Exil: <em>Symphonie Path&eacute;tique</em>, <em>Mephisto. Roman einer Karriere</em>, und <em>Der Vulkan</em>. In der Autobiographie <em>Der Wendepunkt</em> gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend f&uuml;r eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre pr&auml;genden Eindr&uuml;cke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.</p>

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