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MERKUR 3/2024, Jg.78


MERKUR 3/2024, Jg.78

Nr. 898, Heft 03, März 2024
MERKUR 1. Auflage

von: Christian Demand, Ekkehard Knörer

9,99 €

Verlag: Klett-Cotta
Format: EPUB
Veröffentl.: 23.02.2024
ISBN/EAN: 9783608123036
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 104

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Sehr überrascht gab sich die Bundesregierung vom Schuldenbremsen-Urteil des Bundesverfassungsgerichts – auch in dieser Reaktion zeigt sich für Sebastian Huhnholz die seit Jahren schon andauernde Schieflage der deutschen Fiskalpolitik. Über den Stand der real existierenden und die Möglichkeit einer postkolonialen Ägyptologie denkt Florian Ebeling nach. Richard Schuberth blickt auf Lord Byron und die Elgin Marbles, und zwar immer auch von der Gegenwart und ihren Fragen nach Restitution aus.
 
In seiner Rechtskolumne versucht sich Florian Meinel an einer Einordnung der Bauernproteste. Georg Simmerl hat eine Tagung zur documenta 15 besucht – sein Bericht widmet sich dabei naturgemäß Fragen, die aktuell zu sein nicht aufgehört haben.
 
Klaus Walter hat einen Chor von Stimmen zusammengestellt, der das Phänomen Taylor Swift zu erklären versucht. Die Zusammenhänge von Architekturfantasien und -realitäten mit dem Rechtspopulismus untersucht Jan-Werner Müller. Um die Nostalgie als Zeichen unserer Zeit geht es bei Valentin Groebner. In einer kurzen Erzählung von Sibylle Severus gibt es, vom Titel versprochen, ein Auto, aber auch, wovon der Titel nicht spricht: eine Kuh. In Susanne Neuffers abschließendem Text setzt sich ein Film zwischen Realität und Traum neu zusammen.
<p><b>ESSAY</b></p><p><b> </b></p><p>Sebastian Huhnholz</p><p>Austerität und Ausnahme.</p><p>Die Politik der Staatsausgaben nach der Karlsruher Entscheidung</p><p> </p><p>Florian Ebeling                            </p><p>Postkoloniale Altertumswissenschaft und Theorie als Alibi.</p><p>Die Ägyptologie auf der Suche nach sich selbst</p><p> </p><p>Richard Schuberth</p><p>Der Fluch der Minerva – Lord Byron und die Elgin Marbles</p><p> </p><p><b>KRITIK</b></p><p> </p><p>Florian Meinel</p><p>Rechtskolumne.</p><p>Das Land der Daseinsvorsorge – eine Nachlese zu den Bauernprotesten</p><p> </p><p>Georg Simmerl</p><p>Nach der Zäsur.</p><p>Versuch eines vorausschauenden Rückblicks auf die documenta 15</p><p> </p><p><b> </b></p><p><b>MARGINALIEN</b></p><p> </p><p>Klaus Walter</p><p>Star-Container Taylor Swift</p><p> </p><p>Jan-Werner Müller                                 </p><p>Rechtspopulismus als Bauherr</p><p> </p><p>Valentin Groebner</p><p>Spätmoderne Nostalgie</p><p> </p><p>Sibylle Severus</p><p>Das Auto ist eine Skulptur</p><p> </p><p>Susanne Neuffer</p><p>Die Balkonszene oder Einen wichtigen Film sehen</p>
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).

Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.

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