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MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2020-11


MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2020-11

Nr. 858, Heft 11, November 2020
1. Aufl.

von: Christian Demand

9,99 €

Verlag: Klett-Cotta
Format: EPUB
Veröffentl.: 26.10.2020
ISBN/EAN: 9783608111828
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 104

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Im Aufmacher stellen Franziska Davies und Ekaterina Makhotina anlässlich der Veranstaltungen zu 75 Jahren Kriegsende fest, dass die europäische (und die deutsche) Erinnerungskultur eigen-tümliche Leerstellen hat. Über Netzwerke des Beschweigens und Weitermachens einstiger Na-zigrößen in der Bundesrepublik schreibt Volker Breidecker. William Donahue blickt mithilfe eines Buchs von Sven Hanuschek aus zwei Perspektiven auf die Bombennacht von Dresden. Anne Rabe erinnert sich an ihre Kindheit in der DDR – und weitet den Blick auf die Gewalt gegen Kinder, in der DDR und danach.

In seiner zweiten Kolumne über die "Sinne" erklärt Bodo Mrozek, warum Rassismus auch ein Phänomen der Sinneswahrnehmung ist. Heinz Bude stellt fest, dass einer wie Ralf Dahrendorf heute fehlt.

Gesellschaftliche Gleichstellung ist eine wichtige Sache, keine Frage, meint Christoph Türcke – was nichts daran ändert, dass es dabei rechtliche Fallstricke gibt. Paul Tucker sieht die Europäi-sche Zentralbank in einem Dilemma, aus dem sie eigentlich nur die Politik befreien kann. Wolf-gang Hottner liefert einen Reisebericht aus Vor-Corona-Zeiten. Günter Hack nähert sich dem Pi-rol. Und Robin Detje fühlt sich ausgesprochen entropisch.
Franziska Davies und Ekaterina Makhotina analysieren Leerstellen der europäischen Erinnerungspolitik. Bodo Mrozek erklärt, warum Rassismus auch ein Phänomen der Sinneswahrnehmung ist. Heinz Bude vermisst Ralf Dahrendorf. Und Robin Detje blickt aufs Ende, seiner Kolumne und auch der Welt.
FRANZISKA DAVIES/EKATERINA MAKHOTINA
75 Jahre Kriegsende.
Leerstellen und Deutungskämpfe im europäischen Gedächtnis

VOLKER BREIDECKER
Das große deutsche Beschweigen.
Korpsgeist und Elitensolidarität seit dem "Dritten Reich"

ANNE RABE
Kinderland

WILLIAM COLLINS DONAHUE
Dresden - eine Faktion.
Geschichte, Literatur und Sven Hanuscheks "Wir leben noch"

BODO MROZEK
Sinneskolumne.
Sensorischer Rassismus

HEINZ BUDE
Dahrendorfs Welt

Christoph Türcke
Lobbydemokratie

PAUL TUCKER
Das Dilemma der Europäischen Zentralbank

WOLFGANG HOTTNER
Convenience – Aufzeichnungen einer Japanreise

GÜNTER HACK
Pirol/Kein Pirol

ROBIN DETJE
Nicht
Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).

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