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Peter Dubina

Whiskey für Paint Rock

Cassiopeiapress Western/ Edition Bärenklau





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Whiskey für Paint Rock

Ein Western von Peter Dubina

 

In alter Rechtschreibung

 

IMPRESSUM

© dieser Digitalausgabe 2015 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.alfredbekker.de

postmaster@alfredbekker.de

 

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

Whiskey für Paint Rock – Ein Western von Peter Dubina, mit freundlicher Genehmigung von Alfred Wallon und Edition Bärenklau, 2015

Cover © by Steve Mayer mit Frederic Prochasson Katalinks/Shotshop

 

Hinweis: Das Wort "Whiskey" wird in Irland und den USA mit "e" geschrieben, im
restlichen Europa dagegen "Whisky" - ich habe es bei der USA-Schreibweise gelassen.

 

Der Umfang dieses Ebook entspricht 122 Taschenbuchseiten.

 

Sie haben seine Pferderanch niedergebrannt und damit seine Existenz zerstört. Aber Jim Tyree gibt nicht auf, sondern schwört dem Rancher Frank Latimore und seinen Revolvermännern Rache. Da kommt das verlockende Angebot des zwielichtigen Geschäftsmanns Jason Burwick gerade rechtzeitig. Tyree soll für Burwick eine Ladung Whiskey von Abilene nach Paint Rock bringen – und wenn ihm das gelingt, dann wartet eine hohe Prämie auf ihn. Auch wenn Tyree ahnt, dass dieser Auftrag einen riskanten Job darstellt, so willigt er schließlich ein. Es wird ein Transport mit zahlreichen Gefahren und Hindernissen. Der Revolvermann Bing Legget und die schöne Irin Casey Bryant schließen sich ihm an, denn ihre Ziele sind mit denen Tyrees auf schicksalhafte Weise verbunden.

 

 

 

1

Als Jim Tyree in die Stadt einritt, hatte er einen Streifschuss ab der linken Schläfe und hing halb besinnungslos im Sattel. Aus der Wunde rann ihm Blut in die Augen, und er konnte die Lichter in den Häusern nur verschwommen wahrnehmen. Aber sein furchtbarer Zorn hielt ihn im Sattel. Er war zehn Meilen weit geritten und hatte unterwegs zweimal das Bewusstsein verloren. Doch da er sich zu Beginn des Ritts selbst mit der Lassoschlinge am Sattelhorn festgebunden hatte, war er auf dem Rücken seines Pferdes geblieben. Nun hatte er Paint Rock in Texas erreicht. Dort erwartete ihn Rettung oder der Tod in einem Revolverkampf, aber die zweite Möglichkeit war größer.

Jim Tyree war ein großer Mann. Wenn er aufrecht in seinen Stiefeln stand, maß er sechs Fuß und zwei Zoll. Seine Hände wiesen mehr Lassonarben auf, als das Sattelhorn vieler Cowboys. Er hatte harte Arbeit geleistet in seinem Leben, und manche Niederlage erlitten, aber er war daran nicht zerbrochen, sondern nur noch härter geworden, wie ein Stück glühendes Eisen unter den Schlägen eines Hammers.

Er hatte seinen Traum - eine eigene Ranch - verwirklicht. Aber nun war die Ranch niedergebrannt worden, und ihn hatte man für tot liegenlassen. Eine Stunde lang war er der Fährte seiner Gegner gefolgt, von denen er im Kampf nur die Mündungsfeuer ihrer Colts und dunkle Schatten vor dem Hintergrund seiner brennenden Ranch gesehen hatte, und nun wusste er, wo er sie finden konnte.

Jim Tyree richtete sich im Sattel auf. Er trug eine ärmellose Lederweste über einem ausgebleichten Leinenhemd. Über seine abgewetzte Levis-Hose hatte er Chink-Chaps geschnallt, lederne Beinschützer, die von den Hüften bis zu den Knien reichten. Darunter trug er hochhackige Stiefel mit einfachen Durango-Sporen. Tief an seiner rechten Hüfte war ein Armeecolt mit geädertem Beingriff festgeschnallt, Jims blutverschmiertes Gesicht mit den scharf blickenden blauen Augen war glattrasiert, bis auf den sichelförmigen Schnurrbart - seine einzige Eitelkeit.

Paint Rock lag still unter dem Nachthimmel, als hätte die Stadt unter dem Bann der Angst gestanden. Kein Mensch zeigte sich auf der Frontstreet. Jim Tyree setzte seinem Braunen die Sporen an und ritt auf das Haus von Doc Adams zu, des einzigen Arztes in einem Umkreis von fünfzig Meilen. Jim konnte schon die Laterne neben dem Eingang leuchten sehen, da verließen ihn endgültig die Kräfte. Ihm wurde schwarz vor Augen, aber die Lassoschlinge hielt ihn im Sattel, auch als er nichts mehr wusste.

 

 

2

Ein brennender Schmerz weckte ihn aus seiner Bewusstlosigkeit. Er stöhnte und schlug die Augen auf. Wie durch einen Nebel erkannte er das Gesicht des grauhaarigen alten Arztes, der sich über ihn beugte. Seine runden Brillengläser funkelten im Licht einer Petroleumlampe. Er säuberte Jims Schläfenwunde mit einem jodgetränkten Wattebausch.

»Das tut vielleicht etwas weh«, sagte er, als er sah, dass Tyree zu sich gekommen war. »Aber viel schlimmer als das Zeichnen von Kälbern mit dem Brandeisen kann es nicht sein. Die Kälber zappeln, Sie nicht.«

»Doc, wenn Sie nicht bald damit aufhören, schlage ich schlimmer mit allen Vieren um mich als ein gebranntes Kalb«, stieß Jim hervor. »Geben Sie mir lieber ein Glas Whiskey.«

»Schnaps ist der schlimmste Feind des Menschen«, entgegnete Doc Adams. »Wer sich ihm ergibt, lebt nicht lange.«

»Ich kenne viel mehr alte Säufer als alte Ärzte. Das widerlegt Ihre Behauptung. Ich glaube, Sie und Ihresgleichen haben schon mehr Leute unter die Erde gebracht als der Whiskey. Und wenn Sie weiter so mit mir umspringen, werde ich Ihren ehemaligen Patienten in ein frühes Grab folgen.«

»Verdammt noch mal, Jim Tyree«, knurrte der alte Arzt, »entweder Sie verhalten sich jetzt ruhig, oder ich hole die Teigrolle aus der Küche, schlage sie Ihnen über den Schädel und verarzte Ihre Wunde, solange Sie bewusstlos sind. Dieser Streifschuss … wissen Sie eigentlich, dass nur ein Fingerbreit gefehlt hat, und weder Jod noch Whiskey hätten Ihnen mehr geholfen? Was ist geschehen?«

Jim Tyree, der sich auf den Ellbogen aufgerichtet hatte, ließ sich zurücksinken. Er wusste nun, dass er auf dem Behandlungstisch lag, obwohl er sich nicht erinnern konnte, wie er dort hingekommen war.

»Meine Ranchgebäude sind in Flammen aufgegangen, Doc«, berichtete er mühsam. »Nur verkohlte Pfosten stehen noch davon. Das ist geschehen. Es waren drei Männer, die mich überfielen, und ich bin sicher, sie gehörten zu Frank Latimores Revolvermannschaft. Ich befand mich gerade im Wohnhaus. Scheune und Stall brannten schon lichterloh, als ich durch das Wiehern der Pferde aufmerksam wurde. Durch die Fensterluke sah ich draußen Feuerschein, griff mir den Revolvergurt und rannte blindlings hinaus. Drei Männer schossen gleichzeitig auf mich, als ich über die Schwelle trat. Ich konnte nicht einmal mehr die Waffe ziehen. Ich weiß nur noch, dass ich einen Schlag an der Schläfe verspürte, als ob ein Maultierhuf mich getroffen hätte. Dann gingen die Lichter aus...

Als ich eine Stunde später wieder zur Besinnung kam, waren meine Ranchgebäude Aschenhaufen. Diese Banditen hatten sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Pferde aus dem brennenden Stall zu treiben. Alle Tiere waren verbrannt. Nur mein Brauner, den ich am Abend nicht in den Stall, sondern in den Corral gebracht hatte, war noch übrig. Diese Pferde waren Zuchttiere, Doc, für viel Geld aus Kentucky und Oregon herbeigeschafft. Sie sollten den Stamm einer Zuchtherde bilden. Jeden Cent, den ich aufbringen konnte, habe ich in dieses Geschäft gesteckt. Nun ist alles zum Teufel.«

»Dieser verfluchte Weidekrieg«, sagte Doc Adams und warf den blutgetränkten Wattebausch, mit dem er hantiert hatte, in eine Blechschüssel. » Als der Bürgerkrieg zwischen den Nord- und Südstaaten 1865 zu Ende war, hoffte jeder in Texas, nun würden endlich Ruhe und Frieden einkehren. Und das, obwohl Texas mitsamt den übrigen Südstaaten besiegt worden war. Doch die Anwendung des 1862 von der im Krieg siegreichen 'Nordstaatenregierung in Washington erlassenen Heimstättengesetzes auch auf dem Gebiet des unterworfenen Texas, hat diese Hoffnung sehr schnell zunichte gemacht. Glauben Sie jetzt nur nicht, Tyree, ich wäre ein Parteigänger von Großranchern wie Frank Latimore - die auch heute noch allesamt geschworene Anhänger der Sezession und der Idee unabhängiger Südstaaten sind - aber ich. versuche, diese Leute zu verstehen.

Bevor der Bürgerkrieg ausbrach und mit der schrecklichen Niederlage der Konföderierten endete, an der der alte Stolz des Südens zerbrach, beherrschten Großrancher wie Latimore diesen Teil von Texas wie Könige. Ihr Weideland erstreckte sich über Gebiete, die manchmal größer waren als ein europäisches Fürstentum. Und sie übten jede Gewalt darin aus.

Mit der Kapitulation der Konföderierten bei Ende des Bürgerkrieges sank der alte Süden dahin. Die großen Rinderbarone aus der Zeit vor dem Sezessionskrieg hatten aber den Fehler gemacht, ihren ganzen Reichtum in ihre Herden zu stecken. Sie hatten nicht daran gedacht, Land zu kaufen. Manche von ihnen besaßen nur wenig mehr Grund als den, auf dem ihre Ranchgebäude standen. Sie hatten ja genug freie Weide zur Verfügung, die zwar dem Staat Texas gehörte, auf der sie aber ihre Rinder und Pferdeherden weiden lassen konnten, ohne dass es sie einen lumpigen Cent kostete. Aber nach dem Ende des Sezessionskrieges, als die Gesetze des siegreichen Nordens auch für den geschlagenen Süden galten, kamen mehr und mehr Siedler und Kleinrancher aus den Nordstaaten nach Texas und nahmen das freie Land in Besitz, das ihnen von der Regierung in Washington aufgrund des Heimstättengesetzes übereignet worden war. Sie nahmen den Großranchern oft ihre besten Weidegründe weg, schnitten sie manchmal sogar vom Wasser ab. Sie, Jim Tyree, sind einer dieser Neuankömmlinge. Sie sind ein anständiger, hart arbeitender Mann. Aber es gibt auch andere - wie Jason Burwick, der sich selbst aus durchsichtigen, politischen Gründen zum Anführer der Siedler und Kleinrancher in diesem Teil von Texas gemacht hat und dem kein Mittel zu schmutzig ist, um die Macht im Lande an sich zu bringen ...«

»Doc«, unterbrach Jim Tyree den alten Arzt, »Sie wissen genau, dass ich nie zu Burwicks Gefolgschaft zählte. Mit Politik habe ich nichts im Sinn. Ich will es nicht durch niederträchtige Intrigen, sondern durch meiner Hände Arbeit zu Wohlstand bringen. Was ist daran falsch?«

»Gar nichts. Sie haben sich nichts vorzuwerfen, Tyree. Aber Sie begehen einen Fehler, wenn Sie glauben, diesen Kampf allein durchstehen zu können. Sie und alle anderen Siedler und Kleinrancher in diesem Teil von Texas werden zwischen Latimore und Burwick wie zwischen zwei Mühlsteinen zerrieben werden. Auf Latimores Lohnliste stehen fast vierzig Revolver-Cowboys, und Burwick beschäftigt etwa ein Dutzend angeworbene Scharfschützen. Die Männer des einen wie die des anderen sind Abschaum aus beiden Armeen des Bürgerkrieges. Sie haben in blutigen Schlachten gelernt zu töten, und als der Krieg vorbei war, beherrschten sie kein anderes als das Waffenhandwerk. Um überleben zu können, verkauften sie ihre Seelen und ihre Revolver an den jeweils Meistbietenden, und nun fechten sie fremde Fehden aus, und kämpfen bis zum Tod. Glauben Sie, Tyree, dass Sie oder einer der anderen Siedler und Kleinrancher gegen diese Revolverschwinger eine Chance haben? Denen gilt ein Leben nichts. Sie haben es ja gerade selbst am eigenen Leib erfahren.«

»Ich habe mich bis heute Nacht aus der Auseinandersetzung zwischen Latimore und Burwick herausgehalten, Doc«, entgegnete Jim. »Aber ich bin sicher, dass es Latimores Leute waren, die meine Ranch niedergebrannt und mich fast aus den Stiefeln geschossen haben. Jetzt kann ich nicht mehr abseits bleiben. Latimore ist der geschworene Feind aller Siedler und Kleinrancher in diesem Gebiet. Burwick ist ein Freund der kleinen Leute.«

»Burwick ist nur Burwicks Freund«, wandte der Arzt ein. »Das werden Sie noch schnell genug herausfinden, wenn Sie sich auf seine Seite schlagen. Er spielt ein undurchsichtiges Spiel. Man sagt ihm großen politischen Ehrgeiz nach. Es heißt, er habe sogar Ambitionen auf das Amt des Gouverneurs von Texas. Er ist genauso skrupellos wie Latimore, aber viel schlauer. Er kennt und nutzt jede Lücke in den Gesetzen. Er ist dabei, sich in den Neusiedlern, die nach Texas strömen, eine feste politische Stütze zu schaffen. Der Hass zwischen den kleinen Leuten und den Großranchern in Texas macht sich allenthalben durch Weidekriege und Revolverkämpfe Luft. Burwick hat sich schlau auf die Seite der Zahlreicheren geschlagen. Es gibt viel mehr kleine Leute als große Rinderbarone. Von ihnen will er sich ins höchste Amt dieses Staates wählen lassen. Nur deshalb hat er Partei für die Siedler und Kleinrancher ergriffen. Am Ende aber wird er reicherund mächtiger sein, als Latimore es heute ist. Wenn er mit Hilfe der kleinen Leute seine Gegner erst einmal aus dem Weg geräumt hat, wird er für die Armen und Schwachen, für die er heute zu kämpfen vorgibt, keinen Blick mehr übrig haben.«

Doc Adams begann, Jim Tyrees Kopf mit einer Leinenbinde zu umwickeln.

»Sie meinten vorhin, ich könnte diesen Weidekrieg nicht allein durchstehen«, sagte Jim. »Was wollten Sie damit ausdrücken?«

»Es war nur ein Gedanke, der mir gerade durch den Kopf ging«, antwortete der alte Arzt. »Die kleinen Leute wären besser dran, wenn ein Mann wie Sie ihr Anführer wäre. Und Sie könnten Ihren Kampf mit mehr Aussicht auf Erfolg führen, wenn Sie auf Unterstützung durch viele Leute zählen könnten.«

»Nein, Doc«, sagte Jim und verbiss sich ein Stöhnen, als Adams das Ende der Leinenbinde festmachte. »Ich bin kein Intrigant, deshalb eigne ich mich auch nicht zum Politiker. Dieses Geschäft überlasse ich Burwick. Ich habe meine Kämpfe stets selbst und offen ausgetragen. Hilfe von anderen habe ich nicht erwartet und auch nicht gewährt. Aber eines möchte ich von Ihnen wissen. Vor etwa einer Stunde müssen drei Reiter in die Stadt gekommen sein. Ich nehme an, es waren Latimore-Leute. Und ich glaube, sie kamen an Ihrem Haus vorbei. Wenn Sie die gesehen haben, dann sagen Sie mir, wer die drei waren und wohin sie geritten sind.«

»Ich bin in meinem Leben schon einer Menge hartnäckiger Burschen begegnet«, sagte Doc Adams kopfschüttelnd. »Aber noch keiner schien so versessen darauf, mit beiden Beinen mitten in die Hölle zu springen, wo sie am heißesten ist. Sie sind gar nicht in der Lage, in einen Revolverkampf zu gehen, Tyree. Als ich Ihnen vorhin aus dem Sattel und ins Haus half, waren Sie schwächer auf den Beinen als ein neugeborenes Kalb.«

»Sie haben die drei also gesehen«, stellte Jim mit ruhiger Stimme fest. »Wer sind sie und wo halten sie sich auf?«

Adams wusch sich die Hände in einer Schüssel, Er ließ sich Zeit mit der Antwort. Schließlich entgegnete er unwillig: »Ich habe nur einen der drei erkannt, als sie durch den Lichtschein der Laterne vor meinem Haus ritten. Es war Chingo Hobb. Sie wissen doch wohl, dass er einer der gefährlichsten unter Latimores Revolverschwingern ist. Wenn Sie ihn in Ihrem Zustand stoppen wollen, Tyree, sind Sie ein toter Mann. Er hält sich jetzt drüben im Cattlemen-Saloon auf. Der zweite Mann ist in den Mietstall auf der anderen Straßenseite gegangen. Wo sich der dritte aufhält, weiß ich nicht. «

»Danke, Doc«, sagte Jim Tyree und erhob sich. »Was bin ich Ihnen schuldig?« Er suchte in den Taschen seiner Lederweste und brachte zwei Dollarmünzen zum Vorschein. Es war sein letztes Geld.

»Behalten Sie’ s für den Leichenbestatter«, sagte Doc Adams. »Wenn Sie durch diese Tür hinausgehen, wird er sich wahrscheinlich sehr bald mit Ihnen beschäftigen. Und er wird mehr Arbeit mit Ihnen haben als ich. «

»Ich werde die beiden Münzen aufheben«, sagte Jim mit zuckenden Mundwinkeln. »Wenn wir uns das nächste Mal treffen, gebe ich damit einen Whiskey für Sie aus.«

»Wenn wir uns noch einmal treffen«, warf der grauhaarige Arzt ein.

Aber als er sich umdrehte, war sein Patient verschwunden. Jim Tyree hatte das Haus verlassen.