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A. F. Morland

Die Meskalin Teufel

Ein Roberto Tardelli Thriller #16





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Die Meskalin - Teufel

Ein Roberto Tardelli Thriller #16

von A. F. Morland

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 109 Taschenbuchseiten.

 

Roberto Tardelli im Fadenkreuz der Mafia: Clever und knallhart begegnet Tardelli seinen Widersachern und bekommt dabei umfangreichen Einblick - nicht nur in so manch hübsches Dekolleté! Wird Tardelli den Mafiosi den entscheidenden Schlag versetzen?

 

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Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

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© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

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1

Roberto Tardelli hörte den Schuss und rannte los. Sein scharf geschnittenes Gesicht wirkte plötzlich wie Granit. Während des Laufens riss er die Luger aus dem Schulterholster.

Vor fünfzehn Minuten hatte es noch genieselt. Das nasse Pflaster glänzte im spärlichen Licht der Straßenlampen.

Roberto hörte das Stöhnen eines Menschen. Seine Kopfhaut zog sich zusammen. Er hetzte noch schneller durch die enge Gasse und dann blieb er plötzlich stehen.

Ein Mann lag dort vor ihm auf dem Boden. Er regte sich nicht. Aber er stöhnte. So wie nur ein Mensch stöhnt, mit dem es zu Ende geht.

Als Roberto vor dem Sterbenden stand, ließ er die Pistole sinken. Bitterkeit lag in seinen dunklen Augen. Er wollte die Waffe wegstecken und sich um den Schwerverletzten kümmern. In diesem Moment irritierte ihn eine Bewegung, die er nur aus den Augenwinkeln wahrnahm.

Aus einer Mauernische, etwa fünfzehn Meter entfernt, löste sich eine schlanke, wendige Gestalt: der Killer!

„Stopp!“, rief Roberto Tardelli schneidend. Er hatte seine Luger noch nicht hochgerissen, da spuckte die Kanone des Andern bereits eine Kugel aus. Roberto federte nach links, duckte sich und schoss unverzüglich zurück. Beide Projektile verfehlten ihr Ziel nur um Haaresbreite. Roberto konnte das Gesicht seines Gegners nicht erkennen. Der Mann trug einen breitkrempigen Hut, der tief in der Stirn saß. Er gehörte gewiss zu jener kleinen Gruppe von zuverlässigen Profikillern, die laufend heiße Jobs für die Mafia erledigten.

Der Mann feuerte noch einmal. Die Kugel ratschte an der Hausfassade entlang, richtete aber keinen nennenswerten Schaden an. Nach diesem Schuss kreiselte der Killer herum und setzte sich im Zickzacklauf ab.

Roberto folgte ihm. So leicht wollte er es dem Burschen nicht machen. Der Verbrecher erreichte einen schmalen, finsteren Durchlass.

Ehe er verschwand, hielt er Roberto noch schnell mit zwei Schüssen auf Distanz.

Roberto Tardelli pirschte sich an den Durchlass heran.

Er holte tief Luft, spannte die Muskeln und schnellte sich dann geduckt und mit vorgestrecktem Schußarm vorwärts.

Gähnende Leere. Nicht die geringste Bewegung in der tintigen Dunkelheit. Mit vibrierenden Nerven huschte Roberto Tardelli in den schmalen Gang. Einige Sekunden später entdeckte Roberto eine halb offen stehende Tür. Er drückte sie zur Seite. Sie knarrte nicht, sie war gut geölt.

Gespannt trat Roberto durch die Tür und erreichte eine andere schmale, dreckige Straße. Die dort herrschende Stille wurde unvermittelt vom Aufbrüllen eines Automotors zerfetzt. Dann schoss ein unbeleuchteter Wagen mit durchdrehenden Pneus in östlicher Richtung davon.

Enttäuscht steckte Roberto Tardelli die Waffe weg.

Mit grimmiger Miene machte er kehrt und rannte zu dem Mann zurück, der, wenn man es genau

nahm in seiner Gegenwart erschossen worden war.



2

Der Schwerverletzte hieß Wes Montgomery. Ein Mafiahasser wie Roberto Tardelli, dem die Cosa Nostra mit einer einzigen Bombe Vater und Schwester genommen hatte. Montgomery war es

ähnlich ergangen. Die Organisation wollte ihm ein heißes Geschäft vorschlagen, und damit er nicht ablehnte, griff man sich sicherheitshalber Montgomerys Frau und dessen dreizehnjährigen Sohn. Dass Montgomery trotzdem nicht klein beigeben würde, damit hatte im Lager der kaltschnäuzigen Verbrecher keiner gerechnet. Als Wes Montgomery den Versuch unternahm, seine Frau und seinen Sohn aus den Fängen der Mafia zu befreien, da machten die Mitglieder der Ehrenwerten Familie mit Montgomerys Angehörigen kurzen Prozess.

Er fand sie tot und um ein Haar hätte es auch ihn damals erwischt.

Es konnte niemanden wundern, dass sich Wes Montgomery in diesem Augenblick schwor, mitleidlose Rache an den Mördern zu nehmen. Zwei Killer kamen ihm vor einem Monat vor die Pistole. Er schoss sie auf offener Straße nieder und tauchte danach unter. Seither stand sein Name

ganz weit oben auf der Abschussliste der Organisation.

Roberto Tardelli, dessen Name noch viel weiter oben auf besagter Liste stand, beugte sich über den angeschossenen Mann. Montgomerys Gesicht war kreidebleich. Er lag jetzt in einer großen Blutlache.

„Wes!“, sagte Roberto gepresst. Er hatte nicht viel Zeit. Irgendjemand hatte vermutlich bereits die Polizei angerufen, um ihr - in den meisten Fällen geschah es anonym - mitzuteilen, dass es hier eine Schießerei gegeben hatte. Und wenn die Bullen hier eintrafen, musste Roberto Zusehen, so rasch wie möglich zu verschwinden.

Er hatte keine Freunde bei der Polizei. Man suchte ihn wegen Polizistenmordes. Es war zwar damals in Los Angeles kein Mord gewesen, aber die Fakten sprachen gegen Roberto, und er war einfach nicht in der Lage, sie zu entkräften.

„Wes!“, stieß Roberto erneut heiser hervor. Kleine Schweißperlen glänzten auf seiner Stirn. Er fuhr sich mit der Hand hastig über das dunkle Haar. „Wes, können Sie mich hören?“

Montgomery lebte noch. Roberto sah den Mann ganz flach atmen, und sein jagender Puls war auch deutlich zu fühlen. Ärztliche Hilfe anzufordern, wäre vergebliche Liebesmüh gewesen. Dieser Mann war nicht mehr zu retten. Wes Montgomery war nicht der erste Mann, den Roberto Tardelli sterben sah.

„Wes!“, sagte Tardelli noch einmal eindringlich. Es war wichtig, dass er mit dem Sterbenden noch ein paar Worte sprach.

Sie hatten beabsichtigt, sich hier in dieser schmalen, düsteren Straße, wo niemand sie belauschte, zu treffen. Roberto erhoffte sich von Montgomery eine immens wichtige Information.

„Lieber Himmel, Wes! Junge, du darfst dich noch nicht davonmachen!“, keuchte Roberto Tardelli. Wieviel Zeit war vergangen, seit der erste Schuss gefallen war? Wie lange würde es noch dauern, bis es hier nur so von Cops wimmelte? Zwei Minuten? Drei? Fünf?

Seit einem halben Jahr überschwemmte die Mafia den amerikanischen Rauschgiftmarkt mit Meskalin. Es hieß, dass diese Droge aus eigenen Cosa Nostra-Beständen unters Volk gebracht wurde. Das bedeutete, dass die Ehrenwerte Familie in diesem Fall nicht nur als Händler, sondern auch als Produzent fungierte. Folglich: doppelter Profit für die Dons.

COUNTER CRIME, jene geheime Abteilung im Justizministerium, deren voller Name Counter Organized Crime Department war, und für die Roberto Tardelli seit einiger Zeit tätig war, hatte von der neuesten Schweinerei der Mafia erst kürzlich Wind bekommen. Und Colonel Myer, der Chef von COUNTER CRIME, hatte unverzüglich seinen besten Mann auf die Sache angesetzt.

Seither war Roberto Tardelli mit der ihm eigenen beispiellosen Verbissenheit hier in New York auf der Suche nach dem roten Faden, den es in jedem Fall gibt.

Er hatte in Erfahrung gebracht, dass die Mafia sich bei der Verteilung des Rauschgifts eine neue Variante hatte einfallen lassen. Die Ehrenwerte Familie brachte die Droge nicht über ihr eigenes Dealernetz an die zumeist jugendlichen Kunden, sondern ließ das Meskalin von unbescholtenen Bürgern absetzen.

Natürlich hätten sich solche Personen niemals freiwillig dazu hergegeben, deshalb half die Cosa Nostra mit den gemeinsten Mitteln nach, um sich diese anständigen Leute, die noch nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren, gefügig zu machen.

Wer trotzdem hart blieb, wer es wagte, nach dem letzten Ultimatum immer noch nein zu sagen, der wurde eiskalt abserviert. Ein bedauerlicher Verkehrsunfall, oder ein rätselhafter Selbstmord. Die Palette der Mafiakiller war verdammt reich bestückt.

„Wes!“ Roberto Tardelli tätschelte leicht die blassen Wangen des vor ihm Liegenden. Daraufhin begannen die schweren Lider Montgomerys zu flattern. „Wes!“, stieß Roberto aufgewühlt hervor.

Mühsam schlug Montgomery die Augen auf. Eine schreckliche Schmerzwelle tobte durch seinen Körper. Er verzerrte das Gesicht und stöhnte. Roberto hatte vor zwei Tagen mit ihm Kontakt aufgenommen, und Montgomery hatte versprochen, sich hier in New York, das er kannte wie seine Westentasche, für Roberto Tardelli umzuhören.

„Wer“, hatte Roberto gefragt, „steht in New York auf der Mafialiste? Wen hat sich die Cosa Nostra in dieser Stadt ausgesucht, Wes? Verschaffen Sie mir einen einzigen Namen. Nur ein Name würde mir genügen, um einhaken zu können.“

Und Wes Montgomery hatte versprochen: „Sie kriegen Ihren Namen, Roberto.“

Achtundvierzig Stunden war dieses Versprechen alt. Und nun lag Wes hier in dieser dreckigen Gasse, in der er sich mit Roberto Tardelli treffen wollte, hatte eine Kugel im Leib, die ihn langsam, aber sicher umbrachte, und konnte anscheinend nicht mehr den Namen sagen, der für Roberto so äußerst wichtig war.

Ein kurzes Flackern war in Montgomerys Augen. „Tardelli!“, hauchte er.

„Sie hatten verdammtes Pech, Wes.“

„Ich hab' den Kerl nicht einmal kommen gehört. Plötzlich stand er vor mir und schoss noch in derselben Sekunde.“

Roberto sagte: „Ich habe versucht, ihn zu kriegen. Er ist mir entwischt.“

„Ich war zu sorglos“, keuchte Montgomery. „Es geschieht mir recht...“

„Reden Sie doch nicht solchen Quatsch.“

„Ein solcher Fehler hätte mir nicht passieren dürfen.“

„Wir machen alle mal Fehler, Wes.“

„Ihnen wäre das nicht passiert, Roberto ...“ Es war erstaunlich, wie klar dieser Mann so knapp vor seinem Ende noch denken und reden konnte. Vorhin hatte er ausgesehen, als wäre es mit ihm schon fast vorbei, und nun trotzte er dem Tod noch mit verblüffender Hartnäckigkeit.

„Sie sagten am Telefon, Sie hätten einen Namen für mich. Wes!“, drängte Roberto Tardelli.

„Ja... Leif Cannon heißt der Mann ... Er ist Besitzer der Pinguin Bar. Man hat die Bar zweimal kurz hintereinander zertrümmert. Cannon wollte trotzdem nicht. Da haben sie ihn verprügelt, und hinterher haben sie ihm seine eigene Hinrichtung vorgespielt. Das war zu viel für ihn, wäre für jeden zu viel gewesen. Als sie ihre Maschinenpistolen auf ihn anlegten, ging er in die Knie. Der Teufel hole alle diese gemeinen Hunde.

Polizeisirenen jammerten plötzlich durch die Nacht. Roberto Tardelli hob beunruhigt den Kopf. „Ich kann nicht länger bleiben“, sagte er.

„Gehen Sie nur. Ich brauche Sie nicht mehr“, sagte Montgomery mit ersterbender Stimme. „Ich brauche niemanden mehr ... Machen Sie’s gut, Roberto ...“

Roberto richtete sich auf. Ein letzter schwerer Seufzer kam aus Montgomerys Mund. Dann war es vorbei mit ihm. Erschüttert betrachtete Roberto Tardelli den Mann. „Ich werde versuchen, es besser zu machen als du, Wes“, murmelte der junge Mann. Dann wandte er sich um und rannte durch die dunklen Gassen, um sich vor den Cops in Sicherheit zu bringen.



3

Ein kitschiger Pinguin aus Neon stand mit weltumfassend ausgebreiteten Flügeln über dem rot ausgeleuchteten Eingang und grinste die Leute freundlich an, die sich entschlossen hatten, die Bar zu betreten. In einem der Schaukästen, in denen Fotografien ausgestellt waren, die das Innere der Bar und deren Besitzer zeigten, entdeckte Roberto Tardelli ein kleines handgemaltes Täfelchen, das verkündete: BARKEEPER GESUCHT!

Das kam Roberto äußerst gelegen. Er hatte schon einmal in San Francisco hinter dem Tresen gestanden und einen Freund würdig vertreten. Seine Mixgetränke waren bald zum Stadtgespräch avanciert.

Roberto schloss diesen Umstand sogleich in seinen Plan mit ein. Er wollte sich um den ausgeschriebenen Job bewerben. Bevor er die Pinguin Bar betrat, betrachtete er noch kurz das ausgestellte Bild des Barbesitzers.

Leif Cannon hatte ein durch und durch ehrliches, offenes Gesicht, in dem zwei wasserhelle Augen freundlich leuchteten. Der Mann war Mitte Vierzig, sah nicht übel aus und erweckte den Eindruck, als würde er sich glücklich schätzen, wenn er jedermanns Freund sein könnte. Er hatte blondes, leicht gewelltes Haar und einen bleistiftstrichdünnen Oberlippenbart. Alles in allem eine recht sympathische Erscheinung.

Roberto betrat die Bar. Die Musikbox leierte einen Western Song herunter. Die Platte war schon ziemlich abgespielt und hätte längst in den Mülleimer gehört, aber sie brachte immer noch ihr Geld, und so durfte sie ihren Platz in der Box wohl noch so lange behaupten, bis sie vollends abgespielt war.

Die Pinguin Bar war ein sauberes, mittelgroßes Lokal, ordentlich geführt, und man bekam schon beim Eintreten das Gefühl, hier drinnen könne man sich tagelang wohl fühlen.

Das Publikum war stark gemischt. Es gab eine Menge Jugendlicher, die sich größtenteils um den Flipperautomaten gruppierten.

Roberto Tardelli steuerte den Tresen an, vor dem sechs Hocker standen. Vier davon waren besetzt. Roberto schwang sich auf Nummer fünf und verlangte Scotch.

Leif Cannon hatte alle Hände voll zu tun. Er musste ganz allein den Laden in Schwung halten, servierte an den Tischen und bediente die Männer am Tresen. Er machte einen ziemlich abgearbeiteten, leidenden Eindruck, und es war kein Wunder, dass er einen Barkeeper zu seiner Entlastung suchte.

Roberto bekam den Scotch. Er nippte daran und betrachtete den Barbesitzer über den Rand seines Glases hinweg. Das war also einer der Männer, den die Mafia für ihr schmutziges Spiel missbrauchen wollte.

Roberto vermutete, dass Cannon Angst hatte. Der Blick dieses Mannes war merkbar unruhig. Er schien ständig darauf gefasst zu sein, dass ihm von jedem Gesicht, das er noch nicht kannte, Gefahr drohte.

Roberto Tardelli stellte außerdem fest, dass zwischen jenem Leif Cannon, den er draußen im Schaukasten gesehen hatte, und dem Mr. Cannon, hier in der Bar, ein gewaltiger Unterschied bestand.

Die Ähnlichkeiten zwischen Fotografie und Wirklichkeit bestanden nur noch sehr vage. Cannon humpelte. Über seiner linken Augenbraue klebte ein breiter Pflasterstreifen. Das Gesicht erweckte den Eindruck, als wäre es erst kürzlich von harten Männerfäusten misshandelt worden.

Nach dem zweiten Scotch fragte Roberto Tardelli: „Sind Sie Mr. Leif Cannon?“

Der Barbesitzer bedachte ihn mit einem beunruhigten Blick. Seine wasserhellen Augen huschten zum xtenmal an Roberto Tardelli auf und ab. „Ja, der bin ich. Was wollen Sie?“ Roberto lächelte gewinnend. „Oh, nichts Besonderes.“ Der junge Mann wies mit dem Daumen über die Schulter. „Da draußen steht, dass Sie einen Barkeeper suchen. Ist die Stelle noch zu haben?“

Ein prüfender Blick traf den dunkelhaarigen Mann. „Haben Sie so was schon mal gemacht?“

„Ich bin als Keeper unschlagbar“, erwiderte Roberto Tardelli grinsend.

„Das behaupten die meisten von sich, und dann ist nichts dahinter.“

„An Ihrer Stelle würde ich’s mal mit mir versuchen“, meinte Roberto. „Ich will Ihnen ja nicht zu nahetreten, aber Sie sehen aus, als könnten Sie Hilfe gut gebrauchen.“

Cannon schien Vertrauen zu fassen. Er seufzte: „Da haben Sie allerdings recht. Wie ist Ihr Name?“

„Steve McCoy“, antwortete Roberto Tardelli, ohne auch nur eine Sekunde zu stocken. Er besaß Papiere, die auf diesen Namen ausgestellt waren. Er hätte sich aber auch Bannister, Morland oder Dark nennen können, denn auch dazu besaß er die richtigen Dokumente ausgestellt von COUNTER CRIME und von echten Papieren nicht zu unterscheiden.

Roberto lächelte freundlich. „Machen Sie einen Vorschlag. Ich bin nicht anspruchsvoll.“

„Klar.“

„Er ist abgehauen. Einfach weggelaufen.“

Roberto bekam den Job.

„Wann immer Sie wollen“, erwiderte Roberto Tardelli.

„Okay. Morgen. Um welche Zeit soll ich zur Stelle sein?“

Roberto nickte. „Ich werde pünktlich sein.“ Er wollte seine Drinks bezahlen, doch Leif Cannon schüttelte den Kopf.

Roberto grinste. „Dann danke ich dem Haus. Und ... bis morgen.“